Sonntag, 26. März 2017

Ursprung von Meditation


Meditation (von lateinisch meditatio „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, von griechisch μέδομαι medomai „denken, sinnen“) ist eine, in vielen Relegionen verbreitete Praxis, mit der Absicht inne zuhalten und den Geist zu beruhigen.

Tatsächlich kann niemand genau sagen, woher diese Praxis kommt. Einige Quellen sagen die Praxis ist vor 2600 Jahren, durch Buddha in Indien entstanden, andere Quellen sagen, die Praxis wird schon seit 13000 Jahren betrieben.

Ich bin der Meinung, dass es Meditation schon so lange gibt, wie es den Menschen gibt.
Meditation wird immer mit "im Lotussitz versunkend dasitzen" in Verbindung gebracht. Dabei ist der Mensch schon seit Urzeiten bestrebt, sich selbst zu erkennen, sich selbst zu verwirklichen und seine eigene Wahrheit zu finden.
Früher gingen Menschen oft, die sich in existenziellen Lebenskrisen befanden, in Klostern oder zum Pfarrer und versuchten sich dort zu finden. Heute gibt es Therapien und Selbsthilfekurse. Und natürlich spirituelle Gruppen und Satsang.

Unabhängig von allen Religionen ist die Besinnung aufs eigene Sein also ein Urstreben des Menschen.

Auch wenn man sich mit Buddhas Geschichte auseinander setzt, der durch eigene Kraft, die Grenzen von Körper und Gedanken überwunden hat, sein Ego erkannte, eine Weltreligion gründete und als erleuchteter Meister gilt, wird man feststellen, dass er eine Art Psychotherapeut der alten Zeit war.

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