Donnerstag, 23. März 2017

My story

Im Jahre 1995 erbklickte ich zum ersten Mal weltliches Licht.
 
Aufgewachsen, in einem kleinem Dorf, welches sich über die Jahre zu einer Kleinstadt entwickelte, stieß ich oft mit den Wert- und Normvorstellungen anderer zusammen.

Schon im Kindergarten wurde ich in Streitigkeiten hinein gezogen, in Streitigkeiten des Egos von "Erwachsenen". Unbewusst sammelte ich all' die Gedankenmuster meiner Familie, meiner Freunde, meiner Umgebung auf. So wie jedes Kind dies tut.
Passte mich an- so dass jeder stolz auf mich war und mich lieb hatte.

Behütet wuchs ich auf, besuchte die Grundschule, dann das Gymnasium, absolvierte erfolgreich mein Abitur und wurde dann in eine Ausbildung gedrängt, die mir teilweise keinen Spaß macht(e).

All die Zeit in der Pubertät stets allein und einsam gefühlt, Heimweh gehabt, nach einem Ort, der nicht existierte. Obwohl ich als Klassenclown und Gute-Launer-Macher sehr beliebt war und zu jeder Party eingeladen wurde.

Im Abitur wurden wir zu globaldenkenden, wissenschaftlichen, disziplinierten Nachwuchskanidaten des egozentrischen Menschen heran gezogen.
Strikter Lehrplan, wenig Kreativität, wenig Selbstverwirklichung, wenig Selbstkenntnisse.

Zwischen den Abiturjahren wurde gesoffen, gefeiert und versucht den Weltschmerz der Pubertät durch Ekstasen des Rausches zu unterdrücken.

Nach dem Abitur, zum Beginn der Ausbildung stürzte dann alles zusammen. Depressionen, Angstzustände, Verlust von Freunden, Selbstzweifel, Selbsthass, das komplette destruktive Programm.
Problem,- in der Familie schon lang bekannt.
Therapie begonnen, Enstpannung wurde empfohlen.
Begonnen Autogenes Training zu praktizieren.

Endlich wieder gelernt mich selbst und meinen Körper zu spüren, mich fallen zu lassen, mich zu entspannen. Beim praktizieren dieser Entspannungstechnik dann außergewöhnliche Erfahrung gemacht, siehe da -

- Seminar zu Ende, jedoch die Seminarleiterin bot auch Meditationskurse an.
Interessiert gewesen an Entspannung und Schmerzvermeidung versuchte ich mich an "Meditationen".

Die ersten Male da gesessen, gedacht: "Was das fürn Scheiß?"

Aber doch wieder hin gegangen...

Und so vergingen Tage, Monate, sogar Jahre.

Letztlich fand ich eine spirituelle Lehrerin, obwohl ich nie einen Lehrer gesucht habt. Obwohl ich keinen Plan von Spiritualität habe und alles für esoterischen Quark hielt.

Ich fand mich, finde mich immer mehr, habe geweint, gelacht, bin gestorben, bin neu geboren, fühlte mich schwach, fühlte mich voller Energie, glaubte meine Gedanken, glaubte meine Gedanken nicht, erkannte das Ego, verfluchte das Ego, lehnte das Ego ab.

Transformation.

Am Ende bleibt immer weniger übrig, nur der Raum aus dem ich nie falle.

Und so sinke ich mit jedem still SEIN tiefer und tiefer.
Entferne mich oft von mir selbst aber finde immer zurück.

...


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